Synchron

Daisystory #011

Film und Ton müssen 100% synchron sein – sonst meldet unser Hirn, dass etwas nicht stimmt. Seit ich selbst Musikvideos schneide, kenne ich diese Herausforderung nur zu gut. Es ist gar nicht so einfach, die Schnittpunkte genau zu setzen. Eine genaue optische und akustische Kontrolle fehlt. Videos müssen jeweils aufwändig berechnet („gerendert“) werden, bis man sie ohne Ruckeln ansehen und kontrollieren kann. Das kostet Zeit und Nerven.

Kürzlich kam mir eine Idee: Wenn ich die Videoszene zuerst aufnehme und sie als Taktgeber für alkes weitere verwende – klappt die Synchronisation dann vielleicht einfacher? Gedacht, getan. Ich habe eine Handyaufnahme als Ausgangspunkt benutzt, ein paar Spuren ergänzt und mit dem fertigen Mix dann den Originalton im Video ersetzt. Das Ergebnis passte auf Anhieb! Meine Herausforderungen im Bereich Videoschnitt sind damit zwar noch nicht gelöst, aber der Zwischenerfolg erhöht zumindest den Optimismus und die Zuversicht… 😄

Wo Dinge auseinanderklaffen, die eigentlich zusammen gehören, meldet unsere Wahrnehmung einen Fehler. Ich glaube, dass dies sogar in der tiefsten Frage so ist, die wir Menschen stellen können: Wie hängen wir mit unserem Schöpfer zusammen? Wie gehöre ich zu Gott – wie gehört Gott zu mir? Augustinus ist für seinen Spruch bekannt: „Unruhig ist unser Herz bis es Ruhe findet in Gott“. Ist das die Wahrnehmung, dass etwas auseinanderklafft, das eigentlich zusammengehört? Eine Frage, die wir ohne Gottes Hilfe nicht wirklich beantworten können. Doch Gott hat schon eine Menge dafür unternommen:

„Das alles hat er getan, weil er wollte, dass die Menschen ihn suchen. Sie sollen mit ihm in Berührung kommen und ihn finden können. Und wirklich, er ist jedem von uns ja so nahe!“

Ich wünsche eine erfolgreiche Suche! Damit beginnt es…

Quelle des Zitats: Bibel, Apostelgeschichte, Kapitel 17, Vers 27 (Der ganze Text in Kapitel 17 ist übrigens das wohl beste „Wort zum Sonntag“, das ich kenne…)

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